Sonntag, 30. Mai 2010

Tunnel Beach

Kristian, Lorena, David und ich sind zum Tunnel Beach direkt am Stadtrand von Dunedin gefahren. Erst sind wir falsch abgebogen und an einer coolen Fabrik vorbeigekommen, die so aussieht, als wäre sie seit mehreren Jahren nicht mehr in Betrieb

Wie sich aber herausgestellt hat, ist sie dies, trotz Aussehen, doch noch. Dann haben wir Tunnel Beach gefunden

Wer glaubt der Strand heiße wegen des Tunnels den man offensichtlich sieht so,

der täuscht sich, denn tatsächlich gibt es dort einen künstlichen Tunnel als Strandzugang

der den Namen gegeben hat. Dort gabs neben einem Wasserfall

und Steinen mit bunten Farben


ganz viele ungesicherte Stellen um die tosenden Wellen anzuschauen.


Samstag, 29. Mai 2010

Feuerzangenbowle

Da es mittlerweile richtig kalt ist, haben wir, nachdem wir schon zweimal Glühwein gemacht haben, diesmal Feuerzangenbowle gemacht. Da beides hier niemand kennt, mussten wir natürlich improvisieren und alles selbst machen. Statt Zuckerhut auf speziellem Halter, haben wir einfach Zuckerwürfel auf einem Backblech genommen, was wirklich gut funktioniert hat.

Dienstag, 25. Mai 2010

Mega Regen

Nachdem die letzten zwei Tage so richtig durchgeregnet hat, war der sonst so leere Kanal des Leith River am Clocktower an der Uni doch ziemlich voll


Zum Vergleich, so sieht der Kanal normal aus.



Bevor es so geregnet hatte, habe ich mir so oft gedacht "Warum bauen die so einen riesigen Kanal für so wenig Wasser, das dort durchfließt?" Naja, hinterher ist man immer schlauer ;)

Sonntag, 23. Mai 2010

Fox Glacier

Dieses Wochenende war mal wieder ein Ausflug angesagt. Am wunderschönen Lake Dunstan vorbei


an dem wir viel Spaß hatten



gings zu Puzzling World in Wanaka. Dort gabs, wie der Name schon sagt, viele Puzzle, noch mehr coole optische Täuschungen und ein riesiges Labyrinth, welches wir im Geschlechterkampf erobert haben. Leider waren Kristian und ich nicht ganz so erfolgreich.


Dafür haben wir uns dann auf der altrömischen Toilette entspannt,

die Kristian erstmal näher untersuchen musste.

Danach waren wir noch in so einem Raum, bei dem der Boden nicht eben war. War interessant, Kugeln nach oben rollen zu sehen und so. Aber auch ein komisches Gefühl, weil die Augen und der Gleichgewichtssinn sich widersprechen.

Auf der Weiterfahrt haben wir noch eine überdimensionale Hand entdeckt, die Anne gleich bestiegen hat

und ich als bequeme Liegefläche missbraucht habe.

Im Sonnenuntergang

sind wir dann weiter in Richtung Fox Glacier gefahren. Dort sind wir am nächsten Tag erstmal um den Lake Matheson gelaufen,

von dem aus man auch Mt Cook sehen konnte.

Zwischendurch haben wir lustige Lianen gefunden, an denen wir uns erstmal eine Weile aufgehalten haben.

An dem herrlich spiegelnden See


hat sich auch irgendjemand ausgetobt, und Kunst mit Natur gemacht.

Am Fox Glacier selbst war alles voller Geröll mit super flachen, runden Steinen zum hüpfen lassen.

Der Gletscher selbst war auch ganz hübsch anzusehen, kommt aber leider auf den Bildern nicht so imposant rüber wie in echt.

Auf dem Rückweg sind wir noch am BH-Zaun

und einem Strand, dessen Namen ich nicht mehr weiß,

der aber zig Milliarden Sandflies hatte vorbeigekommen, die wir dann alle nach und nach auf der Weiterfahrt im Auto töten mussten. Als letzter Stopp war noch das sehr abgelegene Jackson's Bay geplant,

dann gings wieder ab nach Hause.

Samstag, 24. April 2010

Otago Peninsula

An einem schönen Samstag haben wir uns ein Auto geliehen

und sind zur Otago Peninsula gefahren, die direkt an Dunedin dran hängt. In aller Frühe um 6 Uhr sind wir los zum Allans Beach gefahren, um dort den Sonnenaufgang zu genießen. Leider war alles so verhangen, dass es überhaupt nicht spektakulär ausgesehen hat. Wir liesen uns davon aber nicht entmutigen und sind dann weiter zur Spitze der Halbinsel, Taraioa Head, gefahren. Dort haben wir dann eine Robbe aus nächster Nähe gesehen.


Die weltweit einzigen auf dem Festland brütenden Albatrosse dort, ließen sich leider beim fliegen kaum fotografieren und um sie am Boden zu betrachten hätte man in der Aufzuchtkolonie ziemlich viel Geld bezahlen müssen, weswegen wir uns dagegen entschieden haben. Etwas größer als die Spannweite der Albatrosse, war dann das Containerschiff, das gerade an uns, wahrscheinlich von Port Chalmers aus, vorbeigefahren ist und ich ein Bild wert fand.

Weiter gings dann zu den Pyramids, Vulkankegeln in Form einer Pyramide.

Natürlich haben wir eine dieser Pyramiden auch bestiegen.

Auf dem Rückweg von den Pyramids haben wir unabsichtlich noch 2 Schafe gejagt, die irgendwie auf die Straße gekommen sind und aufgrund der Zäune rechts und links ewig vor uns hergerannt sind.

Danach gings weiter zu Larnach Castle, der einzigen Burg in Neuseeland. Ich muss sagen für uns Europäer ist das nicht sehr beeindruckend...

Der letzte Stopp war dann Sandfly Beach. Ausnahmsweise heißt der Strand nicht wegen den nervigen stechenden kleinen Fliegen so, sondern weil der Wind dort immer so bläst, dass der Sand fliegt.


Dort haben wir dann die seltenen Yellow Eyed Penguins gesehen

wie sie vom Wasser zu ihrem Schlafplatz auf einem Hügel gewatschelt sind. Im vergleichsweise zum Morgen schönen Sonnenuntergang

sind wir dann wieder über den Strand zurück und haben noch Seelöwen gesehen.